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Konzert zum Totensonntag 2014

Wolfgang Amadeus Mozart Requiem in d-Moll

Morten Lauridsen (*1943) Lux aeterna

Zur Aufführung in Münsingen schreibt Christiane E. Bracher, Präsidentin der Berner Stiftung für Chorgesang:

Auch wir haben uns dieses beeindruckende Konzertprogramm nicht entgehen lassen. Die vereinigten Chöre (Collegium Vocale Seeland und Kantorei Münsingen) haben wirklich Grosses geleistet und sowohl den Dirigenten wie den Sängerinnen und Sängern darf man gratulieren. Ein donnerndes Dies irea – das muss unbedingt so tönen – und das fast zärtliche Lacrimosa haben mich nebst dem Gänsehaut erzeugenden Agnus Dei besonders tief beeindruckt.
Und nach diesem klassischen Programm war Zeit-, Stil- und Dirigentenwechsel.
Für die Interpretation des Lux Aeterna von Morten Lauridsen möchte ich den Chören ganz besonders danken. Es war wundervoll. Die für unsere Ohren ungewohnten, zeitgenössischen Harmonien erfordern sehr sorgfältige und intensive Vorbereitung (ich weiss, wovon ich spreche). Aber das Ergebnis ist grossartig. Meine Empfehlung, wann immer ihr eine Aufführung von Lauridsen-Musik angekündigt seht: unbedingt hingehen und anhören. Er hat tief berührende Werke geschrieben.
Fazit: DANKE.


 

Freiburger Nachrichten

Montag, 24. Januar 2011

Irmgard Lehmann

Bernhard Pfammatter lotet beim Abschied nochmals die Grenzen aus

Mit Monteverdis Vesper hat Dirigent Bernhard Pfammatter das Collegium Vocale Seeland beim Abschiedskonzert am Samstag in der Kirche Kerzers nochmals herausgefordert.

Mit der Vesper 1650 von Claudio Monteverdi hat Dirigent Bernhard Pfammatter für das Abschiedskonzert ein vielfältiges und interessantes Werk gewählt, sowohl im ausdrucksbereich wie auch in der Form. Das Wechselspiel zwischen Antifonen und expressiven Psalmen ergab einen spannungsvollen Konzertabend.

...Ohne Zweifel: Das Werk ist anspruchsvoll. Zu anspruchsvoll für einen Amateurchor?

Die verschiedenen Elemente mit den choristischen Vertonungen der Psalmen, den instrumentalen Einlagen, den solistischen Motetten und den gregorianischen Gesängen verlangten vom Collegium Vocale, der Choralschola der Liebfrauenkirche Zürich und den Sängern auf der Empore höchste Aufmerksamkeit......


 

Freiburger Nachrichten

Dienstag, 01. Dezember 2009

Marcel Crottet

Begleitet vom Berner Orchester Opus interpretierte der von Bernhard Pfammatter geleitete Chor anspruchsvolle Weihnachtsmusik.

....Francis Poulenc stellt für einen Amateurchor eine echte Herausforderung dar. In seinen vier Motetten durfte der Chor einige Register seines Könnens ziehen. Eine unduldsam strenge, jedoch selten ins Atonale driftende Harmonik und an Jazzelemente knüpfende Stilistik prägten diese musikalischen Kleinode. Pfammatter hielt den Chor mit fester Hand und klarer Gestik auf den ungewohnten Pfaden und führte das Ensemble bewusst an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit....Chor, Solisten und Instrumentalisten verschmolzen in diesem Konzert zu einem homogenen Klangkörper, geführt von einem äusserst stilsicheren Dirigenten. Die Lyrik und die subtile Dramatik französischer Chormusik überzeugte und trug bestens zu vorweihnächtlicher Stimmung bei.


 

Freiburger Nachrichten

Montag, 17. November 2008

Irmgard Lehmann

Die Chöre CantaSense und das Collegium Vocale Seeland führten am Wochenende in Düdingen Dvořáks Leidensmusik "Stabat Mater" auf und hatten damit drei Mal volles Haus:

....Dirigent Bernhard Pfammatter, dessen Gesten sich stets aufs Wesentliche reduzieren, hat Chor und Orchester grossartig vorbereitet und den Musizierenden die vielschichtigen Klangsphären des Werkes überzeugend nähergebracht. Er hat Kontraste betont und die feinen Nuancen auch in den Tempi und in der Dynamik herausgearbeitet. So ergaben sich von zart entrückten Chorpartien bis zu kraftvollen Tutti weit ausgreifende Crescendi. Beeindruckend, wie es dem Leiter der beiden Chöre am Samstag im Podium gelungen ist, mit 150 Musikerinnen und Musikern auch in den fein abgestuften Piani die Spannung zu halten...


 

2017  Collegium Vocale Seeland